Rechtsfragen Düngeverordnung Spritzen
Spritze

Fortbildung Pflanzenschutzsachkunde

Seit dem 26.11.2015 wird unter anderem für den Erwerb und die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln für den professionellen Einsatz ein Sachkundenachweis benötigt, für den auch die regelmäßige Fortbildung vorgeschrieben ist. Der Bayerische Bauernverband, das Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe, der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern und der Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder bieten diese Pflanzenschutzsachkunde-Fortbildungen gemeinsam an.
Im MR-Büro unter Tel. 08669/86550 können Sie sich zu einer Fortbildung in Ihrer Region anmelden und die nächsten Schulungstermine erfragen.

Frank&andere

Düngeverordnung

Seit 1.1.2018 gilt: Alle Betriebe mit
  • mehr als 15 ha LN oder
  • mehr als 2 ha Sonderkulturen oder
  • mehr als 750 kg N tierischer Düngung oder
  • Betriebe, die Wirtschaftsdünger aufnehmen

müssen eine Düngebedarfsermittlung für jede einzelne Kultur erstellen. Diese muss vor der ersten organischen Düngergabe schriftlich vorliegen. Detaillierte Informationen zur neuen Düngeverordnung und die EDV-Programme zur Düngebedarfsermittlung gibt's auf der Internetseite der LfL unter http://www.lfl.bayern.de/iab/duengung/index.php.

Verbringungsverordnung

Die Verordnung über das Inverkehrbringen von Wirtschaftsdünger ist am 1. September 2010 in Kraft getreten.

Mitteilungspflicht § 5
Laut § 5 der Verordnung müssen alle, die mehr als 200 Tonnen Wirtschaftsdünger (Gülle, Gärrest, Mist,F) pro Jahr an andere Betriebe abgeben, dies der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) einen Monat vor der erstmaligen Tätigkeit mitteilen. Die Meldung kann mit diesem Formular auf der Homepage der LfL erfolgen.

Aufzeichnungspflicht § 3
Die Aufzeichnungspflicht gilt für Abgeber, Transporteur und Aufnehmer. Die Aufzeichnungen sind spätestens einen Monat nach Abschluss des Inverkehrbringens, des Beförderns oder der Übernahme von Wirtschaftsdünger zu erstellen. D. h., dass bei einer Gülleabgabe ein entsprechender Lieferschein mit allen notwendigen Angaben wie Datum, Name und Anschrift Abgeber/Beförderer/Empfänger, Menge und Inhaltsstoffe des Wirtschaftsdüngers zu erstellen ist. Das Musterformular dazu gibts hier.

Befreiungen von den Verpflichtungen aus der Verbringungsverordnung gibt es, wenn

1. Gülle innerhalb eines Umkreises von 50 km um den Betrieb, in dem die Gülle angefallen ist, befördert, aufgenommen oder abgegeben wird und diese
• Innerhalb eines Betriebes oder
• Zwischen zwei Betrieben des selben Verfügungsberechtigten befördert wird

2. Desweiteren sind Betriebe davon ausgenommen,
• die keinen Nährstoffvergleich machen brauchen nach §3 Abs. 6 der DüV

• die < 500 kg N aus Betrieb und aufgenommener Gülle pro Jahr liegen (≈120-170 cbm Gülle)

3. Befreit sind auch Betriebe, bei denen die aufgenommene, abgegebene oder beförderte Wirtschaftsdüngermenge < 200 t/Jahr FM liegt.

 





Für eventuelle Fragen stehen wir gerne zur Verügung!
Maschinen- und Betriebshilfsring Traunstein e.V.
Mögstetten 15, 83365 Nußdorf, Telefon: +49 (0)8669 8655-0, mr.traunstein@maschinenringe.de
Vertretungsberechtigter Vorstand: Franz Gruber, Stellvertreter: Johann Posch, Geschäftsführer: Raphael Röckenwagner
Registergericht: Amtsgericht Traunstein, Registernummer: VR 145

Maschinenring Traunstein GmbH
Mögstetten 15, 83365 Nußdorf, Telefon: +49 (0)8669 8655-20, mr.traunstein@maschinenringe.de
Geschäftsführer: Raphael Röckenwagner, Registergericht: Amtsgericht Traunstein, Registernummer: HRB 15188